Die Wochendebatte der Tageswoche zum Thema Managed Care
Managed Care Pro / Contra
Für alle, die mehr wissen möchten hier noch Hintergrundinformationen von Remo Gysin
Am 18. April fand die Podiumsdisskussion unseres Vereins statt. Wir bedanken uns bei den Teilnehmern auf dem Podium und hoffen, einen Beitrag für die Meinungsbildung in Hinblick auf die
Abstimmung am 17. Juni 2012 geleistet zu haben.
Nebst den Hintergrundinformationen von Remo Gysin, möchten wir Ihnen noch eine grafisch
aufbereitete Information zum Thema Managed Care zugänglich machen.
Neubau KJPK, weitere Interpellation eingereicht
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie soll bei der UPK zentralisiert werden. Der Verein „Gesundheit für alle“ schliesst sich der breiten Kritik gegen diesen Entscheid an und fordert eine Neubeurteilung der Situation unter Einbezug sämtlicher interessierter Kreise.
> Medienmitteilung des Vereins
> Die Interpellation von Sibel Arslan
> Dossier der Tageswoche zum Thema
Auslagerung der Spitäler in Basel-Land:
Verwaltungsräte statt Demokratie
Die Auslagerungspläne der baselbieter Regierung nimmt der Verein Gesundheit für alle
mit Besorgnis zu Kenntnis. Es droht ein weiterer massiver Demokratieabbau bei einer der
wichtigsten öffentlichen Aufgaben. Neu soll ein Verwaltungsrat die strategischen und
wirtschaftlichen Entscheide fällt. Regierungs- und Landrat habe nur noch eine übergeordnete Oberaufsichtsfunktion.
So läuft es nach der Spitalauslagerung in Basel-Stadt:
Das BS-Baudepartement hat soeben einen Wettbewerb für den Neubau einer Kinder- und
Jugendpsychiatrie-Polyklinik auf dem Areal der Psychiatrischen Klinik UPK ausgeschrieben.
Dieser Standort zwischen Industrie und Casino mit schlechter ÖV-Anbindung eignet sich in
keinster Weise für Kinder und Jugendliche. Niemand weiss – nach der Auslagerung der
Spitäler –, wer die Kompetenz hat, über den Standort zu entscheiden, und wie der Grosse
Rat seine Oberaufsicht wahrnehmen kann. Solch strategisch wichtige Entscheide werden
nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefällt, die Bevölkerung und die Betroffenen haben
nichts mehr zu sagen.
> Medienmitteilung des Vereins
Kinder- und Jugenspsychiatrie: Neuer Standort sorgt für rote Köpfe
Der Verein Gesundheit für alle setzt sich für eine gute und bedürfnisorientierte Gesundheitsversorgung ein. Die aktuellen Pläne, die Kinder - und Jugendpsychiatrie am
Standort der UPK neu zusammenfassen zu wollen, nimmt er mit Besorgnis zur kenntnis.
Für eine fundierte Meinungsbildung, möchte der Verein sämtlichen Interessierten eine
Stellungnahme verschiedener mit dieser Thematik bestens vertrauter Personen zur Verfügung stellen.
> STELLUNGNAHME KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE BASEL
Neue Spitalfinanzierung
und Fallkostenpauschalen
werfen
Fragen auf
Per 1.1.2012 tritt die neue Spitalfinanzierung in Kraft. Gleichzeitig
wird
ein neues Abrechnungssystem implementiert, die Fallkostenpauschalen
(DRG),
und die öffentlichen Spitäler in Basel starten in ihr
erstes Betriebsjahr
als verselbständigte Institutionen. Für den Verein "Gesundheit
für alle"
werfen diese Entwicklungen einige Fragen auf. Grossrätin
Heidi Mück und
Grossrat Urs Müller, Mitglieder des Vereins, haben zwei
Interpellationen zu diesem Themenbereich eingereicht.
> Medienmitteilung des Vereins
> Die beiden Interpellationen
Verwaltungsratspräsidium
des Universitätsspitals in der Hand der Pharmalobby
Mit der Ausgliederung der öffentlichen Spitäler werden
die obersten Führungsorgane neu durch Verwaltungsräte
besetzt. Der Regierungsrat hat Anfang Dezember Michael Plüss
zum Verwaltungsratspräsidenten des Universitätsspitals
Basel (USB) gewählt. Herr Plüss war bis 2009 Leiter
der Konzerngruppe Novartis Schweiz und präsidiert heute
die Life Science Kommission der Handelskammer beider Basel.
Der Verein „Gesundheit für alle“ hat kein Verständnis
für den regierungsrätlichen Entscheid, die Führung
des USB einer Vertretung der beiden mächtigsten Wirtschaftsorganisationen
im Kanton zu überlassen.
> Medienmitteilung vom 12.12.2011
Neuer Name
Die Mitgliederversammlung des Vereins „Keine Auslagerung
der öffentlichen Spitäler“ vom 23. August 2011
hat einstimmig beschlossen, den Verein nicht aufzulösen, sondern
unter neuem Namen weiterzuführen und mit neuen Aufgaben zu
betrauen. Der Verein heisst künftig „Gesundheit für
alle“.
Neue Aufgaben
Auch nach dem Volksentscheid zugunsten der Auslagerung der öffentlichen
Spitäler bleiben viele Fragen offen. Bei der Umsetzung
des Gesetzes besteht ein relativ grosser Gestaltungsspielraum,
so etwa bei der Ausarbeitung der entsprechenden Verordnungen
und der Eignerstrategie. In diesen Bereichen will der Verein „Gesundheit
für alle“ aktiv werden. Er setzt sich für eine
demokratisch kontrollierte, für alle zugängliche
Gesundheitsversorgung ein. Insbesondere begleitet er die gesundheitspolitischen
Entwicklungen kritisch und lässt sich dazu öffentlich
vernehmen. Der Verein behält sich vor, eine Anlauf-/Meldestelle
einzurichten.
|